Lukas in der Position des gemalten!

Jeder Künstler hat nicht nur das Recht den/die gemalte/n zu zeichnen, um sich ein Bild davon zu verschaffen wie das Aktmodell seine Positionen ändert, welche Haltung er oder sie einnimmt, damit der Maler den Blickwinkel verändern kann.

Nein, einen Anspruch hat der Maler ebenfalls in die Rolle des Aktes zu schlüpfen, um einen Blickwinkel in der Rolle zu haben, also quasi wie ein Rollentausch. Die Intimität gehört nun mal zum Akt dazu, um möglicherweise seine/ihre intimsten Geheimnisse heraus zu transportieren.

Ich habe mich bereits zum zweiten Mal als Akt präsentiert; muss sagen es ist wirklich wunderbar, du hast als Modell so viele Freiheiten wie du sonst als Maler nicht hast. Du kannst dich frei bewegen, musst dich nicht an Details halten, kannst in deinen Positionen Kraft Sinnlichkeit, Leidenschaft, Stärke, Lieb,…all das kannst du zeigen. Und es kann gut sein, dass du neue Inspirationen für deine Malerei findest. Meine Devise lautet; als Maler bist du nur so gut, wie gut der Akt sich präsentiert! Hasta luego!